Wie geht Milchreis und was wiegt ein Pferd

Wie geht Milchreis und was wiegt ein Pferd

In Deutschland benutzen über 76 Prozent der Bevölkerung das Internet (Stand 2013 Quelle: Statista.com). Das heißt, dass der überwiegende Teil der Einwohnerschaft, gut informiert sein sollte über das Tagesgeschehen oder doch über ein Minimum an Allgemeinwissen. Und genau da werde ich immer wieder stutzig. Wenn ich bei Facebook zum x-ten Mal zu Spielen eingeladen werde zum Beispiel. Und zwar von erwachsenen Menschen, von denen ich nie vermutet hätte, dass die so ihre Freizeit verbringen.

Nun ist gegen spielen gar nichts einzuwenden. Zur Entspannung zwischendurch sogar zu empfehlen. Wenn ich dann jedoch bei Facebook Einträge lese, wie „Hilfe, ich kann meinen Freunden keine Geschenke mehr zukommen lassen!“, oder „Was kann ich machen, ich erhalte keine Materialien mehr?“ Noch besser:“Wer hilft mir, zusätzliche Energie zu bekommen?“ Ohne Witz, ich musste tatsächlich einige Sekunden über den Sinn dieser Postings nachdenken. Bis mir dann klar wurde: Die Leute reden nicht von echten Geschenken, Materialien oder Energie, sondern von Spielen.

Und da stellt sich mir die Frage: Vom Rezept für Milchreis bis zu Informationen aus sämtlichen Wissensgebieten, kann ich mich im Internet informieren, warum machen nicht alle Gebrauch davon?

30 Tage zum Erfolg

30 Tage zum Erfolg

Die 30 Tage Methode

nach Steve Pavlina

Du möchtest mit Erfolg eine Gewohnheit ablegen? Oder eine erstrebenswerte Gewohnheit beibehalten? Ein leistungsfähiges Werkzeug zur Persönlichkeitsentwicklung ist der 30-Tage-Test. Dieses Konzept habe ich der Sharewareindustrie entliehen. Dort kann man die Testversion einer Software herunterladen und risikofrei für 30 Tage ausprobieren, bevor man die Vollversion kauft. (mehr …)

Selbstdisziplin: Akzeptanz

Selbstdisziplin: Akzeptanz

Voraussetzung für Erfolg

nach Steve Pavlina

Die erste der fünf Säulen der Selbstdisziplin ist Akzeptanz. Akzeptanz bedeutet, dass du die Realität wahrnimmst und sie genau so annimmst. Das klingt einfach und einleuchtend, in Wirklichkeit ist es aber äußerst schwierig. Wenn du chronisch Probleme in einem bestimmten Bereich deines Lebens hast, liegt die Ursache mit großer Wahrscheinlichkeit darin, dass du die Realität nicht akzeptierst wie sie ist. (mehr …)

Über die Brücke gehen

Über die Brücke gehen

Leben im Überfluss?

nach Steve Pavlina

Es ist schwer, ein Leben im Überfluss aufzubauen, wenn man keine Vorstellung davon hat, wie das Leben auf der anderen Seite sein würde. Viele Menschen leben mit Entbehrungen und wären gern reich.  (mehr …)

Wer Ordnung hält muss suchen

Wer Ordnung hält muss suchen

Arbeitest du gern zügig und ohne Unterbrechung wegen fehlendem Werkzeug? Ich habe festgestellt, dass diejenigen, die Ordnung halten und immer all ihre Sachen an ihren Platz zurücklegen, auch diejenigen sind, die ihre Sachen immer suchen müssen. Klingt zunächst merkwürdig, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dem so ist.

Also zum Beispiel haben meine Büromaterialien bestimmte Plätze. Der Locher, der Tesafilm und die Stifte, der Tacker, das Lineal usw. Um zügig arbeiten zu können und nicht ständig alles suchen zu müssen, habe ich mir angewöhnt, alles an seinen Platz zu legen. Nun gibt es aber Kollegen oder Familienmitglieder, die ihre Sachen gern dort liegen lassen, wo sie zuletzt im Einsatz waren. Da kann es schon mal sein, dass meine Papierschere in der Garage liegt.
Und jetzt kommt das Paradoxon: Diese Kollegen oder Familienmitglieder wissen natürlich auch, wo mein Locher oder der Tesafilm zu finden sind, weil ja alles an seinem Platz liegt. Erst mal. Denn ehe die besagten Kollegen sich mit langer Suche nach ihren eigenen Materialien abgeben, bedienen sie sich schnell mal dort, wo sie sicher sein können, dass sie fündig werden.

Wenn nun der Ordnungsliebende in seine Schublade greift, um den Locher herauszunehmen oder den Textmarker, ist dort nichts mehr. Und jetzt muss derjenige seine Arbeit unterbrechen und sich auf die Suche machen, der mit seiner Ordnung gerade das vermeiden wollte. Vertrödelt seine Zeit damit, die verschlampten Sachen zu suchen, um weiterarbeiten zu können. Und das Spiel beginnt von neuem.

Das betrifft natürlich nicht nur Büromaterial, das trifft ebenso zum Beispiel auf Werkzeuge zu. Nun bin ich kein Typ, der nicht teilen will. Im Gegenteil, ich helfe sehr gern, nur mag ich es nicht, wenn ich ausgeliehene Sachen überall zusammensuchen muss. Und da hilft es auch nichts, wenn jeder Kollege einen eigenen Tacker oder Locher besitzt, denn die sind ja über kurz oder lang wieder irgendwo verschollen.

Hier helfen nur zwei Maßnahmen: entweder seine Sachen einschließen, was allerdings dem Betriebsklima nicht förderlich ist, oder ein klärendes Wort mit dem Schlamper. Einfach sagen, dass man das nicht mag, wenn die Sachen nicht mehr zurückgelegt werden, weil das eine Respektlosigkeit ist, frei nach dem Motto: „Lass doch lieber den Anderen suchen, meine Zeit ist kostbarer.” Das wirkt tatsächlich und man kann wieder zielstrebig arbeiten, weil sich doch niemand Respektlosigkeit vorwerfen lassen will.

Wann gehts endlich los?

Wann gehts endlich los?

Ein Freund klagte einmal: „Oh Mann, was für ein blöder Job. Das macht keinen Spaß, ich hab‘ so die Schnauze voll.“ Ich hab ihn gefragt, warum er sich dann täglich ärgert und nicht besser etwas Anderes macht. Er meinte darauf, dass das nicht so einfach ginge und vor allen Dingen: „Es ist ja in jedem Job irgendwas. Da ist es praktisch egal wo man arbeitet.“

Ich habe ihn gefragt, ob er auch dann noch jeden Tag diesen Job machen würde, wenn er wüsste, dass er nur noch ein paar Monate zu leben hätte. Seine Antwort war unmissverständlich: „Niemals würde ich das dann machen, keine einzige Stunde.“ Und wenn er noch ein Jahr zu leben hätte, wollte ich wissen. „Nein, auch dann nicht“, war seine Meinung.

Das ist doch recht spannend, finde ich. Und habe die Fragen auch einigen anderen „Unzufriedenen“ gestellt. Die Ergebnisse waren immer die Gleichen.

Dann bohrte ich weiter und fragte, ab wann denn der Zeitpunkt sei, zu dem man so viel Zeit zur Verfügung hat, dass es praktisch egal ist, was man damit anstellt. Sind es zwei Jahre oder fünf? Niemand konnte mir das beantworten. Offensichtlich ist doch, dass wohl ein solcher Zeitpunkt existiert. Der Punkt, an dem man glaubt noch unbegrenzt viel Zeit vor sich zu haben. Und so gehen Millionen Menschen tagtäglich einer Arbeit nach, die sie nicht mögen. Die Highlights sind dann das bevorstehende Wochenende und der Jahresurlaub. Die Zeit dazwischen ertragen die meisten als notwendiges Übel auf dem Weg zur Rente. Das Rentenalter als eigentliches Lebensziel auf das man hinarbeitet.  Man würde ja gern dies und jenes machen, aber es fehlt an der Zeit. Ja, wenn man in Rente sei, dann würde man das alles machen. Oder der beliebte Ausspruch: Wenn ich im Lotto gewinne, dann bin ich hier sofort weg.

Ich bin überzeugt davon, dass diese Menschen gar nicht richtig nachgedacht haben, bevor sie so etwas von sich geben. Die allermeisten verhalten sich so, als hätten sie mehrere Leben zur Verfügung. Na, da kann man schon mal eines in die Tonne kloppen. Als könne man, am Ende einen Neustart durchführen. Wie beim Computer – ein Reset. Oder aber, sie sind zufrieden, so wie es jeden Tag läuft. Sie können sich nicht vorstellen, dass es auch anders sein könnte – ganz anders. Nun will ich hier nicht propagieren, dass alle gleich ihren Job hinschmeißen sollen. Das wäre nicht unbedingt schlau.Ich möchte zum Nachdenken anregen.

Das Leben ist unendlich wertvoll. Nicht wiederholbar. Einzigartig. Und womit vergeuden es die meisten Menschen? Mit Arbeiten, die sie niemals freiwillig machen würden, wenn es keine Bezahlung dafür gäbe. Kaum jemand würde doch jeden Tag in der Fabrikhalle stehen und im Lärm und bei künstlicher Beleuchtung mit gleichförmiger Tätigkeit den Tag verbringen, wenn es dafür kein Geld gäbe. Wer würde sich freiwillig jeden Tag mit Menschen in einen Büroraum setzten, die man nicht mag, wenn da nicht das Geld wäre? Wer würde unsinnige Arbeitsanweisungen ausführen, sich von Vorgesetzten schikanieren lassen, wenn am Monatsende nicht das Geld winken würde?

Stell dir vor, du hättest eine Aufgabe, eine Tätigkeit, die dir wirklich Freude bereitet. Etwas, was du sogar auch ohne Bezahlung gern machen würdest. Stell dir vor, du könntest jeden Tag dein Hobby ausüben. Dein Tag würde nie zu lang erscheinen. Und jetzt stell’ dir vor, dass du dafür auch noch Geld bekommen würdest. Tatsächlich gibt es solche Menschen.  Jedoch im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ein minimaler Prozentsatz. Und die Führungsetagen der Betriebe, die Manager und allen voran die Politiker haben überhaupt kein Interesse daran, dass es eine große Zahl solcher Menschen gibt. Eine Masse verängstigter Menschen lässt sich wesentlich einfachen lenken, als selbstständig denkende und agierende, selbstsichere Individuen.

 

Deine Zeit ist begrenzt und deshalb solltest du sie nicht darauf verschwenden, das Leben anderer zu leben.

Steve Jobs